Am Mittwoch wird's laut...

Im Kreis Lippe gibt es eine Probealarmierung

Bei Großschadenslagen können Signale von Sirenen zur Warnung der Bevölkerung vor Gefahren eingesetzt werden. Um Gefährdungen zu begrenzen oder, wo es möglich ist, sie auch gar nicht entstehen zu lassen, hat der Kreis Lippe zusammen mit seinen 16 Kommunen ein Sirenen-Warnsystem aufgebaut.

Am Mittwoch, 4. November, wird in ganz Lippe von 10:00 Uhr bis 10:12 Uhr jetzt die vierte Probealarmierung des neuen Sirenen-Warnsystems durchgeführt.

  • Um 10:00 Uhr wird der Probealarm mit einem Dauerton beginnen. Bei einer Großschadenslage bedeutet dieser: Entwarnung, die Gefahr ist vorbei.
  • Um 10:05 Uhr folgt eine Minute lang ein auf- und abschwellender Heulton. Im Ernstfall ist dies ein wichtiges Warnsignal für die Bevölkerung. Damit werden die Bürger bei einer Großschadenslage aufgefordert, sofort das Radio und den Lokalsender Radio Lippe (Frequenzen Kreis Lippe: 106,60 MHz; Bad Salzuflen, Kalletal, Extertal: 107,40 MHz; Schieder-Schwalenberg, Blomberg: 101,00 MHz) einzuschalten, um weitere Informationen abzuwarten. Da es sich bei dem kreisweiten Sirenen-Test lediglich um eine Probealarmierung handelt, werden allerdings am Mittwoch keine Rundfunkdurchsagen im Radio gesendet.
  • Um 10:10 Uhr folgt erneut ein Dauerton von einer Minute, der Entwarnung signalisiert. Parallel dazu erfolgt eine Probealarmierung über das Warnsystem „Kat-Warn“.

Aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Probealarmierungen, bei denen es zum Teil im Bereich der Notunterkünfte bei den Flüchtlingen zu Irritationen gekommen sein soll, werden vom Kreis Lippe noch vor dem jetzt anstehenden Probealarm zusätzliche Flyer in englischer Übersetzung an die Betreiber der Unterkünfte verteilt, mit der Bitte, diese in Umlauf zu bringen und die Flüchtlinge so über die Hintergründe der Probealarmierung zu informieren. 

Die nächste Probealarmierung wird am Mittwoch, 3. Februar 2016, um 10 Uhr stattfinden.

Weitere Informationen zu den Warnungen im Gefahrenfall gibt es ebenfalls im Internet unter www.lippeschutz.de/warnungen.

Quelle: Presseinfo Kreis Lippe

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