Bürgermeister besuchte Lüningshof

Im Foyer des Seniorenzentrums Lüningshof tauschte sich Bürgermeister Ulrich Knorr mit den Senioren aus

Im Seniorenzentrum Lüningshof haben die Bewohner einen kurzen Weg, um an der Seniorensprechstunde teilzunehmen. Denn einmal im Monat trifft sich freitags der Seniorenbeirat von Schlangen, Kohlstädt und Oesterholz-Haustenbeck direkt im Foyer der diakonis-Einrichtung, um über die Interessen der älteren Menschen in den Ortsteilen zu sprechen. Diesmal nahm auch Schlangens Bürgermeister Ulrich Knorr an der Sitzung teil.

„Das Angebot der Seniorensprechstunde wird in Schlangen sehr ernst genommen. Es ist schön, dass auch unsere Bewohner die Möglichkeit haben, sich hier zu äußern“, freute sich Irina Wolf, Hausleitung des Lüningshofs.

So merkte eine Bewohnerin zum Beispiel an, dass vor dem Seniorenzentrum die Bordsteinkanten und Übergänge an der Kohlstädter Straße zu hoch sind. „Mit dem Rollator muss man sich immer erst umdrehen und ihn rückwärts über die Kante ziehen“, bemängelte sie. Wie Knorr berichtete, sei das Problem an der Kreisstraße bereits bei mehreren Ortsterminen angesprochen worden. „Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, um die Kanten abzumildern“, so Knorr. Eine kleine Kante zur Sicherheit werde seiner Meinung nach allerdings bestimmt bleiben. Die Straße sei zu breit, um sie ohne Verkehrsinsel überqueren zu können. Deshalb sehe der Kreis Lippe auch keinen Zebrastreifen vor, wusste der Bürgermeister. Er versprach, das Anliegen an den Kreis weiterzutragen. Ulrike Burchart, Vorsitzende des Seniorenbeirates, gab Knorr mit auf den Weg, dabei besonders auf das neue Seniorenzentrum und die vielen Rollstühle und Rollatoren hinzuweisen.

Dass die Glascontainer in Schlangen fußläufig für ältere Menschen nicht gut zu erreichen seien, war ein weiterer Kritikpunkt. Knorr, dem auch diese Problematik bereits bekannt war, konnte allerdings nicht viel Abhilfe versprechen. Ein Glascontainer sorge häufig für Lärm, da die vorgegebenen Einwurfzeiten oftmals nicht eingehalten würden. Zudem passe er nicht gut ins Ortsbild — nicht zuletzt, weil immer mal wieder einige Mitbürger neben den Containern unerlaubterweise ihren Sperrmüll stellen würden. Knorr machte den Vorschlag, beim Entsorgen der leeren Gläser möglicherweise auf die Hilfe in der Nachbarschaft zurückzugreifen.

Angesprochen und geklärt wurde in der Runde außerdem, wer für die Sauberkeit auf dem Parkplatz vor und neben dem Seniorenheim verantwortlich ist. Frau Burchart berichtete zum Schluss, dass es für die älteren Bürger an den geplanten neuen Bushaltestellen ein Training für das Ein- und Aussteigen geben wird, sobald die Haltestellen fertig sind.

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Der Seniorenbeirat ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Als Vertretung der älteren Bevölkerung lenkt er in ihrem Interesse die Entwicklung in den Ortsteilen, sowohl im praktischen Lebensumfeld als auch im politischen Raum. Dazu sind Informationen, Anregungen und Gespräche notwendig. Als Vermittler zwischen Politik, Verwaltung und Bürger trägt er dafür Sorge, dass die Gemeinde Schlangen noch seniorenfreundlicher wird.

Die nächsten Termine für die Seniorensprechstunde im Lüningshof sind freitags von 17 bis 18 Uhr am

  • 30. September,
  • 28. Oktober und am
  • 02. Dezember 2016

Foto: Im Foyer des Seniorenzentrums Lüningshof tauschte sich Bürgermeister Ulrich Knorr (mitte) mit den Senioren aus.

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